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 | Quelle: Schering Berlin |
| | Wirkung | Die "klassische" Pille hemmt den Eisprung und wird deswegen auch als "Ovulationshemmer" bezeichnet. Sie enthält eine Kombination aus einem Östrogen (meist Ethinylestradiol) und einem Gestagen. Solche Präparate werden 21 (selten 22) Tage lang eingenommen, dann folgen 7 (bzw. 6) Tage Pause, in denen es zu einer Blutung kommt. Als "Mikropillen" bezeichnet man eine Untergruppe der klassischen Kombinationspillen. Ihr Östrogenanteil liegt immer bei weniger als 50 Mikrogramm Ethinylestradiol pro Tag (meist 20-35 Mikrogramm). | | | Vorteile | - sehr sichere Wirkung
- positive Nebeneffekte, zum Beispiel bei starken Regelschmerzen, Zyklusstörungen, Hautproblemen, bestimmten Formen von Haarausfall u.s.w.;
- die Pille schützt übrigens auch vor bestimmten Krebsarten! Hier ist in erster Linie an den tückischen Eierstock - Krebs zu denken; Frauen mit mindestens 6-jähriger "Pillen" - Einnahme haben ein bis zu 80% gesenktes Risiko. Auch bei Gebärmutterkörperkrebs besteht ein weitreichender Schutz.
| | | Nachteile und Risiken | - tägliche Einnahme erforderlich, möglichst zur gleichen Tageszeit.
- Sehr geringes Risiko einer akuten Herz-Kreislauferkrankung besonders bei Risikopatienten
| | | Pille und Brustkrebs | - Durch die Pille ist das Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken minimal, erhöht. Dafür ist das Risiko für andere Krebsarten deutlich gesenkt (s.o.).
| | | Für wen geeignet? | - Für alle Frauen, die vor allem sicher und flexibel verhüten wollen, vor allem dann, wenn noch gezielt einer oder mehrere der oben genannten positiven Nebeneffekte gewünscht wird.
| | | Für wen nicht geeignet? | - Frauen mit Risikofaktoren: Alter über 40 Jahre, Rauchen, Übergewicht, Thrombosen in der Vorgeschichte, Leberschaden u.a.m.;
| | | Kosten | - € 10,- bis ca. 30,- für 3 Monate;
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