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Ursachen für Sterilität / Unfruchtbarkeit

 

Häufige Ursachen ungewollter Kinderlosigkeit

Bei Frauen:

  • Hormonstörungen, die dazu führen, dass kein Eisprung stattfindet.( Oft als Folge von lange andauerndem Stress, von Schlankheitsdiäten oder auch bei starkem Übergewicht.)
  • Verwachsungen der Eileiter (z.B. nach Entzündungen oder Operationen.)
  • Endometriose: Winzige Teile der Gebärmutterschleimhaut siedeln sich an den Eileitern oder anderen Organen (z.B. Blase) an.
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf das Sperma des Mannes.

Bei Männern:

  • Krampfadern in den Hoden.
  • Störungen in der Spermienbildung (zu wenige, zu langsam).
  • Entzündungen, etwa der Prostata oder der Blase.
  • Abwehrreaktionen auf die eigenen Spermien.
  • Hormonstörungen

Bei Beiden:

  • Alkoholmissbrauch.
  • Behandlung mit bestimmten Medikamenten in hoher Dosierung und über längere Zeit
  • (dazu gehören u.a. einige Antibiotika, Kortisonpräparate sowie Mittel gegen Herz- und Gefäßkrankheiten).
  • starkes Rauchen.
  • extremer Konsum von Genussmitteln (Kaffee, Tee).
  • Fehlernährung (Zuviel Fett, zuwenig Ballaststoffe und Vitamine)
  • Mangelnde Bewegung und Entspannung.

Allgemein gilt:

Versuchen Sie die "Stressfaktoren", die Sie beeinflussen können, zu verringern. Sorgen Sie für ausgewogene Ernährung, ausreichenden Schlaf und Bewegung an der frischen Luft. Diese Maßnahmen alleine können nicht immer den gewünschten Erfolg bescheren, sind aber Grundlage jeder evtl. notwendig werdenden Therapie. Es sollte auf jeden Fall der Partner zum Urologen gehen, um seine Zeugungsfähigkeit überprüfen zu lassen. Die dort durchzuführenden Untersuchungen (Anamnese, Blut, Sperma, Urin, Ultraschall, körperliche Untersuchung) sind schnell, nicht eingreifend, und sicher in ihrer Aussagekraft. Danach, oder auch zeitgleich sollten Sie den Weg zu der/m Frauenärztin/arzt Ihres Vertrauens finden. Mitunter sind Untersuchungen bei einem Spezialisten für Hormone erforderlich. Manchmal werden die Patienten nach erfolgten "Grunduntersuchungen" in ein Zentrum für Reproduktionsmedizin überwiesen und dort wird dann die weiterführende Diagnostik und Therapie eingeleitet.

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