Überlastet: Burn Out

„Burn Out“ – Ergebnis einer Dauerüberlastung

p0308304... wer ständig erschöpft und müde ist, sich zunehmend überfordert fühlt befindet sich in einem Zustand, der ohne konsequente Einflussnahme und Behandlung in ein sogenanntes „Burn Out"-Syndrom münden kann. Der Übergang dahin ist fliessend und auch die Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen schwierig. Zu den Alarmzeichen: Die körperlichen Beschwerden sind unspezifisch und diffus. Betroffene klagen beispielsweise über Müdigkeit und Schlaflosigkeit und sind anfälliger für banale Infektionskrankheiten. Gefühlsmäßig neigen sie zu einer negativen Einstellung, empfinden eine innere Leere, Lustlosigkeit und ziehen sich zunehmend sozial zurück. Wird dieser Zustand zur Gewohnheit, beginnen die Betroffenen, bestimmte Tätigkeiten aufzugeben, gar zu vermeiden, reduzieren ihre Arbeit und sind nicht mehr so leistungsfähig wie zuvor. Psychische Begleiterscheinungen sind Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Überforderungsgefühl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit. Gehemmt, rast- und ruhelos und entsteht eine zunehmende Ängstlichkeit, die Unzufriedenheit mit ihrer Verfassung und dem Berufsleben nimmt zu. So entsteht eine Kombination aus anhaltender Erschöpfung, Frustration und Hoffnungslosigkeit und nahezu völliger Antriebslosigkeit. Oft liegt die Hauptursache des Burn Out in Konstellationen aus der Arbeitswelt. Die Unterscheidung zu einer seelischen Störung, z.B. einer ausgeprägten depressiven Störung, muss vom Arzt getroffen werden. Oft ist eine Depression Folge des Burn Out. Naheliegende und teilweise nur schwer abgrenzbare Erkrankungungsbilder sind z.B. das Fatigue-Syndrom (CFS) und die Fibromyalgie.

Unbehandelt oder zu spät behandelt ist Burn Out sehr häufig Grund für langanhaltende Arbeitsunfähigkeit, persistierende depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit bis hin zur Suizidalität sowie nicht selten auch nachfolgende Suchterkrankungen (Alkoholismus, Substanzabhängigkeit). Die berufliche oder Private "Identitätskrise" benötigt in der Regel eine inhaltliche Therapie. Oft ist eine begleitende medikamentöse Behandlung erforderlich. Die Aufarbeitung und Desillusionierung wie auch Trauerarbeit im Rahmen der Behandlung kann z.B. auch Elemente einer Traumatherapie notwendig machen, da es in der Entwicklung des Syndroms oft zu schambesetzten subjektiv traumatisch erlebten Vorfällen gekommen ist. Bei Burn-Out besteht ein erhöhtes Missbrauschspotential gegenüber Tranquilizern und "Schlafmitteln", die als


Stichworte zur Burn-Out-Prävention:

Entspannungsverfahren - Autogenen Training oder Progressive Muskelrelaxation erlernen und regelmässig anwenden. 

Bewegung und Sport – regelmässige Bewegung an frischer Luft: ob Wandern, Walken, Fahrradfahren oder Joggen.
Vollwertige Ernährung
– evlt. zusätzlich gezielte Vitamin- und Mineralstoffsubstitution bei Mangelzuständen.
Überprüfung des Zeitmanagements
– vom negativen zu positivem Stress - ausreichend Erholungszeit – Schlafhygiene.
Erwartungen an den Beruf überprüfen und an die Reailität anpassen.

Erprobung neuer Entfaltungsmöglichkeiten im Beruf oder neben dem Beruf.


Link:
http://www.burnout-stop.de