Schulmedizin

hoerrohrUnser Gesundheitswesen wird sich aufgrund der Grenzen der Schulmedizin bei den meisten chronischen, schweren Erkrankungen in Zukunft verändern müssen.

Schulmedizin als Therapiemethode ist sinnvoll in der Behandlung akuter Erkrankungen, bei der Behandlung von Notfällen, der Substitution (Ersetzung) von Mangelstoffen, bei Infektionskrankheiten und bei oder der Anwendung von sinnvoller operativer Technik.

In der Behandlung der meisten chronischen Erkrankungen ist die Schulmedizin meist bis auf eine Symptombehandlung (Schmerzmittel / Fiebersenker) wirkungslos und manchmal schädlich. Die meisten chronischen Erkrankungen sind in ihrer Entstehung und Verursachung bis heute von der Schulmedizin nicht erklärbar. Die Schulmedizin kann mit Hilfe der allopathischen Pharmakologie Krankheitssymptome lindern, z.B. Schmerzen bekämpfen, Fieber senken oder Infektionserreger bekämpfen. Eine Heilung chronischer Erkrankungen ist mit den Methoden der Schulmedizin in der Regel nicht möglich. Lediglich auf dem Weg des psychosomatischen Verstehens gelingt es der Medizin Heilungserfolge bei chronischen Erkrankungen zu erzielen.

Die Ausbildung der Mediziner, z.B. in Deutschland, führt aufgrund ihrer Verschulung, des rezitativen Lernstils (Auswendiglernen von Fakten und Zusammenhängen ohne die Schulung eines kreativen eigenen Denkens) zur Verstärkung von Persönlichkeitseigenschaften, die für eine Behandlung von Kranken wenig nützlich sind. Es fehlen im Medizinstudium Selbsterfahrungs- und Kommunikationstrainingseinheiten, das eigenständige Denken wird unzureichend gefördert.